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Untertöne leicht erklärt: Finde einen Farbton, der im Tageslicht überzeugt.
DIE STORY
Busy. Stressed. FINE. / Zumindest habe ich das lange gedacht.
Ich war stolz auf das Leben, das ich mir aufgebaut hatte. Die Arbeit lief gut. Ich war viel unterwegs. Ich trainierte für Marathons. Die meisten Tage begannen früh und endeten später, als sie sollten.
Wenn mich damals jemand gefragt hätte, wie es mir geht, hätte ich wahrscheinlich gesagt: Gut. Vielleicht etwas gestresst. Vielleicht ein bisschen zu viel um die Ohren. Aber sonst alles in Ordnung. Zumindest habe ich das geglaubt.
Dabei war ich eigentlich ständig müde. Nicht so müde, dass man alles stehen und liegen lässt. Eher so müde, dass man lernt, damit zu funktionieren. Noch ein Kaffee. Noch ein Termin. Noch ein Grund, warum heute nicht der richtige Tag war, etwas zu ändern.
Der Weckruf
Die Reise in die Anden war nicht Teil eines riesigen Plans. Ich war einfach unterwegs. Doch auf 5.000 Metern wurde aus etwas, das ich lange ausgeblendet hatte, plötzlich Realität.
Die Monate danach bestanden aus Untersuchungen, Arztterminen und Fragen, die ich lange vor mir hergeschoben hatte. Fragen, die ich mir schon viel früher hätte stellen sollen.
Als Gesundheit zum Projekt wurde.
Es gab eine Zeit, da habe ich alles hinterfragt. Was ich esse. Welche Supplements ich nehme. Wann ich schlafe. Wie ich trainiere. Ich dachte, irgendwo da draußen gibt es noch etwas, das ich übersehen habe.
Also habe ich weitergesucht. Und weitergesucht. Bis ich irgendwann gemerkt habe, es wird irgendwie nicht klarer. Eher das Gegenteil. Je länger ich gesucht habe, desto öfter bin ich bei Dingen gelandet, die es schon lange gab.
Ein Tal zwischen zwei Bergen.
Zwischen Nanga Parbat und K2 stieß ich auf etwas, wonach ich eigentlich gar nicht gesucht hatte. Marillenhaine. Familien, die sie seit Generationen bewirtschafteten. Eine Art, über Ernährung nachzudenken, die gleichzeitig alt und erstaunlich naheliegend und aktuell wirkte.
Was mich beschäftigt hat, war nicht der Marillenkern allein. Sondern die Tatsache, dass er dort nie etwas Besonderes gewesen war. Er gehörte einfach dazu. Der Marillenkern war längst Teil ihres Alltags.
Ich war diejenige, die ihn gerade erst entdeckte.
Der Morgen, an dem alles zusammenkam.
Viele glauben, die Idee wäre im Himalaya entstanden. In Wahrheit kam sie viel später. In der Ruhe des Moments. Ich war gerade laufen. Ganz unspektakulär.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich schon jahrelang mit Ernährung, Inhaltsstoffen und den Erfahrungen beschäftigt, die hinter mir lagen. Vieles wusste ich bereits. Ich hatte nur nie alles gleichzeitig betrachtet. Und plötzlich war da dieser Gedanke.
So klar, dass ich ihn nicht mehr loslassen konnte.
Der Anfang / Wie FAENIX zum leben erwachte.
Am Anfang stand nicht die Idee für ein Produkt. Sondern die Frage, die mich schon lange begleitet hatte. Warum fühlen sich manche Dinge so kompliziert an, obwohl sie es vielleicht gar nicht sein müssten?
Je länger ich gesucht habe, desto weniger interessierten mich schnelle Lösungen. Mich interessierten die Dinge, die Menschen über Jahre hinweg tun. Eigentlich habe ich nach etwas gesucht, dem ich selbst vertrauen konnte.
Aus dieser Frage entstand irgendwann FAENIX. Die Flasche kam erst viel später.